SC zu Leoben

Erster SC gegr. 1862 durch Montania I und Tauriscia; er erlosch 1866 durch Suspension. Zweiter SC 1878 durch eine neue Montania und Schacht, 1935 im Zusammenhang mit der Zwangsauflösung durch Erz erweitert. Beitritt zum KSCV: 1919 als einziger rein technischer SC im KSCV.

Universität:

Aus der ursprünglich steiermärkisch-ständischen Montanlehranstalt in Vordernberg (1840) entstanden. Sie wurde 1849 als Staatliches Institut nach Leoben verlegt. 1861 erhielt sie den Status einer Bergakademie, die 1895 den Rang der Montanistischen Hochschule verliehen bekam. Den Weltruf, den die Hochschule heute genießt, erlangte sie im wesentlichen nach 1945, nachdem Breslau und Freiberg/S. für den Westen verschlossen blieben und Ungarn nur zögerlich die Ausbildung wieder aufnahm. Hinzu kam die landesoffene Berufung international anerkannter Hochschullehrer. 1975 wurde die Montanistische Hochschule in Montanuniversität umbenannt.

Fakultäten:

Alle montanistischen Fakultäten einschließlich der hierfür erforderlichen Grundfakultäten und der Tiefbohr- und Offshoretechnik sowie eine berg- und wirtschaftswissenschaftliche und eine werkstoffwissenschaftliche Fakultät.

Text © "Handbuch des Kösener Corpsstudenten"

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